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grüne Hügel an der Küste zwischen Eyeries und Allihies auf der Beara Halbinsel in Irland

Beara Way

Eintauchen in das ursprüngliche Irland – der Beara Way macht es möglich! Auf dem bis zu 220 Kilometer langen Rundwanderweg wanderst du durch die vielleicht unberührtesten Landschaften im Südwesten der grünen Insel. Der abgelegene Fernwanderweg führt dich einmal rund um die zerklüftete Halbinsel Beara in West Cork. Von Glengarriff aus marschierst du umgeben von einer eindrucksvollen Küsten- und Bergkulisse durch malerische Dörfer und auf abgeschiedenen Pfaden.  

Routeninformationen

Länge
145 km
Höhenmeter
7.635 hm
Dauer
8 Tage
Schwierigkeitsgrad
Mittel - Schwer

Bei deiner Wanderung auf dem Beara Way begleitet dich eine Mischung aus majestätischen Bergketten, reizvollen Küsten und geheimnisvollen Seen. Die Halbinsel steht für herrliche Ruhe und authentisches Flair. Auf deinem Weg erwarten dich einzigartige Naturerlebnisse gepaart mit kulturellen Schätzen. Die sich je nach Jahreszeit in unterschiedlicher Pracht zeigenden Pflanzen bilden den Rahmen für archäologische Sehenswürdigkeiten wie Steinkreise und weitere mysteriöse Monumente. 

 

Der Beara Way gilt als moderat bis anspruchsvoll und verläuft auf schmalen Landstraßen, Klippen- und Bergpfaden sowie durch Moor- und Heidelandschaften. Traditionell im Uhrzeigersinn erwandert, überwindest du auf den unterschiedlich langen Etappen ungefähr 5.000 Höhenmeter, die teilweise aus recht steilen, dafür jedoch kurzen Passagen bestehen. Für deine Wanderung solltest du mindestens sieben Tage einplanen. Wer mag, ergänzt Abstecher auf die einsamen Inseln Bere Island und Dursey Island

 

Wo du neue Kraft für die Weiterwanderung tankst, kannst du ganz deinen Vorlieben anpassen. Denn die Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Beara Way sind vielfältig und reichen von Campingplätzen bis hin zu Hotels. Um ein besonders authentisches Erlebnis bereichern die B&Bs, für die Irland so bekannt ist, deine Wanderung. Die irische Gastfreundschaft ist schließlich legendär. 

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Route & Etappen

Die rund 152 Kilometer des Beara Ways lassen sich in unterschiedlich lange Etappen aufteilen. Inkludierst du Ausflüge auf die Dursey Island und die Bere Island, erweitert sich die zurückgelegte Strecke auf rund 220 Kilometer. Die meisten Wanderer nehmen sich zwischen sieben und elf Tagen Zeit, den Fernwanderweg zurückzulegen. Wir stellen dir eine Route vor, die in neun Etappen aufgeteilt ist.  

Etappe 1

Glengarriff

Adrigole

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Der erste Tag auf dem Beara Way hat es in sich – sowohl was die Aussichten angeht als auch die Anstiege. Du folgst zunächst ruhigen Waldpfaden durch das Glengarriff Woods Nature Reserve ins abgelegene Coomerkane Tal. Danach geht es steil hinauf auf einen Bergpass im Norden des Sugarloaf Mountains. Auf dem 500 m Punkt hast du den höchsten Ort des gesamten Fernwanderwegs erreicht und ebenfalls den steilsten Anstieg hinter dich gebracht. Ruhe dich mit Ausblick auf die Bantry Bay und die Sheep’s Head Halbinsel aus, bevor du zum Dorf Adrigole hinabsteigst. 

Distanz
16km
Dauer
5h
Aufstieg
590hm
Abstieg
600hm

Etappe 2

Adrigole

Castletownbere

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Die zweite Etappe des Beara Ways ist gleichzeitig die längste des gesamten Weges. Vorbei an der Gemeinde Adrigole marschierst du am Fuße des Hungry Hills, dem höchsten Berg der Caha Mountains, vorbei. Dessen charakteristisch pyramidenförmige Spitze ist es wert, genauer hinzuschauen. An den Südhängen der Slieve Miskish Mountains wanderst du vorbei an Steinhaufen, Megalithgräbern und weiteren prähistorischen Schätzen. Ausblicke auf den malerischen Hafen von Adrigole, den wunderschönen Naturhafen Berehaven und Bere Island begleiten dich auf deinem Weg in das Städtchen Castletownbere. Von hier aus kannst du mit der Fähre nach Bere Island übersetzen und deine Fernwanderung um einen weiteren Tag verlängern. 

Distanz
22km
Dauer
7h
Aufstieg
690hm
Abstieg
680hm

Etappe 3

Castletownbere

Allihies

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Kurz nachdem du Castletownbere über Feldwege hinter dir gelassen hast, erreichst du den Dereenataggart Steinkreis aus der Bronzezeit – die erste von weiteren archäologischen Stätten, die heute auf dem Beara Way auf dich warten. Durch einen Wald steigst du auf den Knockgour hinauf und marschierst an einer alten Kupfermine vorbei. Begleitet von Ausblicken auf die raue Ballydonegan Bay, das einsame Kap Cod’s Head und die Insel Garinish gelangst du schließlich in das bunte Dörfchen Allihies, das Ende der dritten Etappe. Wenn du magst, nimmst du am nächsten Tag die Seilbahn zur Dursey Island, um diese verlassene Insel zu erwandern. 

Distanz
15km
Dauer
5h
Aufstieg
510hm
Abstieg
470hm

Etappe 4

Allihies

Eyeries

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Auf dem heutigen Weg blickst du zurück in die Geschichte des Kupferbergbaus der Region. Du wanderst an den Ruinen der North Engine, einem einstigen Maschinenhaus, vorbei und folgst ehemaligen Minenpfaden. Dem Bergpass der der Slieve Miskish Range folgend und mit Aussichten auf die Coulagh Bay erreichst du über ruhige Straßen das liebliche Dorf Eyeries

Distanz
14km
Dauer
4h
Aufstieg
390hm
Abstieg
390hm

Etappe 5

Eyeries

Ardgroom

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Auf relativ kurzer Strecke vereint die vierte Etappe des Beara Ways eine unglaubliche Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften. An Dünen vorbei gelangst du Richtung Meer zur Coulagh Bay, passierst die Ruinen einer ehemaligen Küstenwache sowie den malerischen Ballycrovane Harbour. Weiter inlands gehst du am südlichen Ufer des Loug Faddas entlang – ein idealer Zeitpunkt für eine idyllische Pause. Das letzte Stück für heute beschert dir von einem Bergkamm traumhafte Ausblicke auf Kenmare Bay und den Hafen von Ardgroom, bevor du in eben diesem Ort einkehrst. 

Distanz
14km
Dauer
4h
Aufstieg
180hm
Abstieg
190hm

Etappe 6

Ardgroom

Lauragh

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Auf deiner heutigen Wanderung lässt du Cork hinter dir und gelangst nach Kerry. Zu Beginn läufst du am Fuße des Tooreennamna entlang und wirst in ein Gebiet geführt, das mit prähistorischen Monumenten, wie dem nahezu 3.000 Jahre alten Steinkreis von Cashel Keelty verzaubert. Nachdem du ein paar Kilometer der Hauptstraße gefolgt bist, umfängt dich ein weites Tal mit Ruhe und Blicke auf den Hafen von Killmackillogue. Über sich windende Pfade erreichst du mit dem versteckt in einem alten Wald liegenden Lauragh das Ziel der 6. Etappe auf dem Beara Way. 

Distanz
14km
Dauer
4h
Aufstieg
230hm
Abstieg
250hm

Etappe 7

Lauragh

Kenmare

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Du beginnst die 7. Etappe des Beara Ways auf einer stetig bergauf führenden kleinen Landstraße, vorbei an den Drombohilly Mountains. Über eine weite Wiese gelangst du an friedlich grasenden Schafen vorbei zum ersten Pass der heutigen Strecke. Nach dem Abstieg erwartet dich am Ufer eines Sees mit dem jahrtausendealten Steinkreis von Uragh eines der Highlights des gesamten Fernwanderwegs. Im weiteren Verlauf begeistern Aussichten auf die MacGillycuddy’s Reeks, die höchsten Berge Irlands, und Ginsterbüsche, bevor dich das lebendige Städtchen Kenmare erwartet. 

Distanz
26km
Dauer
8h
Aufstieg
790hm
Abstieg
765hm

Etappe 8

Kenmare

-

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Für die letzte Etappe des Beara Ways verlässt du die Küste und wanderst gen Süden. Du durchquerst das hübsche Sheen River Tal, läufst überragt vom Barrerneen Mountain und staunst vor Steinkreisen, Standing Stones und weiteren archäologischen Stätten aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit im Bonane Heritage Park. Kurz darauf geht es steil hinauf auf den Pass des Esk. Oben angekommen siehst du das Meer und die Bantry Bay vor dir. Nun wanderst du wieder bergab bis zum tier- und waldreichen Glengarriff Forest Reserve. Am Ende des Wandertags erreichst du das entspannte Glengarriff. Damit bist du auch am Ende des gesamten Wanderwegs angekommen – dort, wo du vor einigen Tagen aufgebrochen bist. 

Distanz
24km
Dauer
7h
Aufstieg
450hm
Abstieg
460hm

Highlights

Was den Beara Way ausmacht, ist sein Facettenreichtum. Du durchquerst auf deiner Wanderung die vielfältigsten Landschaftsformen und marschierst über die unterschiedlichsten Wege. Idyllische Küstenstraßen und unbefestigte Bergpfade führen dich durch abgelegene Gebiete und bunte Dörfer. Du genießt die malerischen Küsten und meisterst die Herausforderungen, die die bergigen Abschnitte mit sich bringen. Die zerklüftete Beara-Halbinsel überrascht dich immer wieder mit traumhaften Ausblicken, abgeschiedenen Tälern und menschenleeren Regionen. Dazwischen versprühen jahrtausendealte archäologische Überbleibsel mystisches Flair. 

Vom charmanten Glengarriff aus startet der Beara Way und führt direkt am ersten Tag in das Glengarriff Woods Nature Reserve, wo sich dir die unverwechselbare Tier- und Pflanzenwelt Irlands auf unvergleichliche Weise eröffnet. Malerische Seen wie der Gowlaun Lough und der Loug Fadda runden den landschaftlichen Mix aus Bergen und Tälern idyllisch ab. Beim Blick auf in die Höhe ragende Steinkreise, Megalithgräber, Keilgräber und weitere prähistorische Perlen an Orten wie dem Bonane Heritage Park und Cashelkeelty wird Geschichte lebendig.  

Dabei sind es nicht nur die einzelnen Sehenswürdigkeiten entlang des Wegs, die das Wandern auf dem Beara Way zum Vergnügen machen. Die Panoramen, die sich dir von Aussichtspunkten und nahezu hinter jeder Wegbiegung eröffnen, beweisen wieder einmal mehr, warum Wandern die vielleicht schönste Art des Reisens ist. Der Blick auf die friedvolle Sheep’s Head Halbinsel wird dir sicherlich ebenso lange in Erinnerung bleiben wie die beeindruckenden Gipfel der MacGillycuddy’s Reeks, die höchsten Berge Irlands. 

Während deiner Wanderung erlebst du jedoch nicht nur die Natur Irlands in ihrer vollen Pracht, auch das typisch irische Lebensgefühl kommt nicht zu kurz. Geschäftige Kleinstädte wie Kenmare laden zum Stöbern zwischen lokalen Kunstgegenständen ein, während idyllische Dörfer wie Allihies die idealen Orte zum Krafttanken sind. Apropos Kraft tanken: Absolut empfehlenswert sind Abstecher auf die Inseln Dursey Island, die du mit Irlands einziger Seilbahn erreichst, und Bere Island, auf die du nach einer malerischen Fährüberfahrt gelangst. 

Geschichte

Die Geschichte des heute so idyllischen Fernwanderwegs beruht auf einer tragischen Gegebenheit. Marschierst du auf dem Beara Way, folgst du den Spuren von Dónal Cam O’Sullivan Beare. Nachdem der Prince von Beare und Graf von Berehaven jahrelang gegen die englischen Truppen gekämpft hatte, floh er im Jahre 1601 von Glengarriff in den Norden Irlands. Nach 14 Tagen und 500 Kilometern erreichten lediglich 35 der 1.000 Soldaten und Anhänger, die mit ihm aufgebrochen waren, das Schloss Leitrim. An genau dieses Ereignis erinnert der im Jahr 1996 eröffnete Beare Way. 

Beste Reisezeit

Das Wetter auf der Beara Halbinsel wird vom Golfstrom bestimmt und so ist das Klima dort das ganze Jahr über angenehm, wobei du dich immer wieder auf Niederschlag und Wind einstellen solltest, erlebst du hier doch oft die berüchtigten „four seasons a day“ („vier Jahreszeiten an einem Tag“). Als beste Reisezeit für den Beara Way gelten die Monate April bis Oktober. Am wenigsten Regen fällt durchschnittlich zwischen April und Juli, im Juli und August herrschen die höchsten Durchschnittstemperaturen. Begibst du dich im Hochsommer auf deiner Wanderreise, kommst du in den Genuss, die sowieso schon schönen Landschaften in den Farben der blühenden Fuchsien und Montbretien erstrahlen zu sehen. 

An- & Abreise

Da Glengarriff, wo der Beara Way startet und endet, gut an die nächstgelegenen Flughäfen angebunden ist, gestaltet sich sowohl die An- als auch die Abreise unkompliziert

Anreise

Du erreichst den Beara Way über die Flughäfen Cork und Kerry. Von dort aus bringen dich innerhalb von rund zwei bis drei Stunden regelmäßig Busse bis nach Glengarriff. Alternativ bestehen auch von Dublin aus Bus- und Zugverbindungen. 

Abreise

Da der Berara Way ein Rundwanderweg ist, reist du genauso ab, wie du angekommen bist. Per Bus gelangst du zum Flughafen von Cork oder Kerry oder nach Dublin

Wichtige Informationen

Der Beara Way ist durchgängig beschildert und gilt als moderat bis anspruchsvoll. Schätze deine Wandererfahrung und Ausdauer ehrlich ein, um sicher an dein Ziel zu gelangen. Einige der teilweise langen Etappen kannst du entsprechend deiner Bedürfnisse unterteilen. Fühlst du dich für einige Abschnitte nicht gewappnet, empfehlen wir dir, einzelne Teilstrecken, die deinem Fitnesslevel entsprechen, auszuwählen. 

  • Generell ist der Beara Way hervorragend markiert. Dennoch ist es von Vorteil, eine Karte mitzunehmen.
  • Deine Ausrüstung sollte auf wechselhaftes Wetter abgestimmt sein. Bei nassem Wetter können einige Abschnitte matschig sein.
  • Wanderstöcke können hilfreich sein.
  • Die Übernachtungsmöglichkeiten reichen von Campingplätzen über traditionelle B&Bs bis hin zu Hotels.
  • In nahezu allen Orten entlang des Wanderwegs gibt es Cafés, Restaurants oder Supermärkte. Beachte in kleinen Dörfern jedoch die eingeschränkten Öffnungszeiten.
  • Der Weg verläuft hauptsächlich auf Nebenstraßen und unbefestigten Wegen.
  • Auf den befahrenen Abschnitten solltest du Vorsicht walten lassen.
  • Der Beara Way ist jedes Jahr am 31. Januar für Wanderer gesperrt.

Körperliche Anforderungen

Kondition

Der Beara Way gilt als moderat bis anspruchsvoll, wobei die einzelnen Etappen in Bezug auf ihre Länge und die Schwierigkeitsstufe variieren. Insgesamt werden auf der Rundwanderung durch Irlands Südwesten etwa 5.000 Höhenmeter überwunden. Dabei befinden sich mehrere steile, aber kurze Anstiege auf dem Weg. Der längste Anstieg liegt auf einem weiterlesen

Bergrücken zwischen Glengariff und Adrigole. Dort erreichst du auch den höchsten Punkt deiner Fernwanderung auf 560 Metern. Je nachdem, wie schnell du läufst und wie du die Etappen aufteilst, kannst du die Wanderung an dein Fitnesslevel anpassen. Allerdings solltest du insgesamt eine gute Kondition aufweisen und über Wandererfahrung verfügen. 

Technik

Der Beara Way zählt zu den längsten Wanderwegen Irlands und bietet einige Herausforderungen. Größtenteils verläuft er auf unbefestigten Wegen und Nebenstraßen. Da das Gelände oftmals unwegsam ist und du nach Regen mit matschigen Abschnitten rechnen musst, solltest du über Trittsicherheit verfügen und festes Schuhwerk tragen. 

Empfehlungen

Da kein Fernwanderweg wie der andere ist, ergeben sich unterschiedliche Empfehlungen für diese Art des Wanderns. Je nachdem, wie du deine Wanderung gestalten möchtest, gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten.  

Familienfreundlich
Für kleine Kinder eher nicht empfohlen, da es einige Höhenmeter und steile Passagen zu überwinden gibt. Für Jugendliche mit gutem Fitnesslevel und Wandererfahrung machbar.
Hunde
Hunde sind auf dem Beara Way nicht erlaubt.
Radfahren
Es gibt eine ausgeschilderte 183 Kilometer lange National Cycling Route.
Gepäck
Packe so, dass du alle Etappen gut bewältigen kannst und stecke ausreichend Getränke und Proviant für die Streckenabschnitte zwischen den einzelnen Orten ein.

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